Primäre Krebsprävention
Die Säulen der Gesundheit bleiben:
– eine gesunde Ernährung,
– moderate Bewegung und
– Früherkennung von Krankheiten.
Unser Fokus liegt vor allem auf:
– einem gesunden Cholesterinspiegel, wobei zwischen HDL- oder „gutem“ Cholesterin, das hoch sein sollte, und LDL- oder „schlechtem“ Cholesterin, das niedrig sein sollte, unterschieden wird.
– einem gesunden Blutzuckerspiegel, d. h. der Vorbeugung von Hyperglykämie und Diabetes.
– Nichtrauchen. 30 % der Krebstodesfälle werden durch Tabakkonsum verursacht, und 95 % der Lungenkrebspatienten sind Raucher.
– dem Verzicht auf Alkohol, da dieser mit zahlreichen degenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird und einen hohen Kalorien- und Zuckergehalt aufweist. Etwa 4 % der Krebstodesfälle werden auf Alkohol zurückgeführt.
– regelmäßiger Bewegung. Mindestens 150 Minuten Ausdauertraining pro Woche, ergänzt durch mindestens zwei Krafttrainingseinheiten.
– dem Vermeiden von Stress, d. h. negativem Stress, der langfristig den Cortisolspiegel erhöht.
-Schlafen Sie mindestens 6 und maximal 9 Stunden pro Tag.
-Achten Sie auf einen gesunden Blutdruck.
Bis zu 10 % der diagnostizierten Tumore sind wahrscheinlich erblich bedingt. Daher kann Krebs durch verschiedene Tests, die im Rahmen der genetischen Beratung empfohlen werden, in einem frühen Stadium erkannt werden.
Gynäkologische Untersuchung
Eine der wichtigsten Aufgaben des Gynäkologen ist die Diagnose von Infektionskrankheiten sowie die Prävention und Früherkennung von Genital- und Brustkrebs.
Normalerweise fragt sie nach einer ersten Anamnese, um den allgemeinen Zustand der Frau zu kennen, nach Veränderungen oder Unregelmässigkeiten des Menstruationszyklus, Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen usw.

Als nächstes werden eine Untersuchung der äusseren weiblichen Genitalien (Vulva, Vagina, Gebärmutterhals), ein Gebärmutterhalsabstrich und eine Brustuntersuchung durchgeführt.

Bei der Untersuchung wird der Gebärmutterhals sichtbar gemacht und es werden Zellen entnommen, die normalerweise auf einen Objektträger gelegt werden, um später im Labor von einem Zytologen untersucht zu werden. Als nächstes wird berichtet, ob die analysierten Zellen des Gebärmutterhalses normal sind oder im Gegenteil beginnen, ihre Form zu verändern und dann als präkanzeröse Läsionen katalogisiert werden, die leicht, mittel oder schwer oder sogar direkt krebsverdächtig sein können. Die meisten dieser Läsionen werden durch das humane Papillomavirus (HPV) erzeugt.
Vaginalentzündungen oder -infektionen können erkannt und behandelt werden. Die Möglichkeit zum Ausschliessen Sexuel übertragbaren Krankheiten wie Chlamydien, Mycoplasma, Ureaplasma, Gonorrhoe, HIV, Hepatitis B und C, Siphylis, HPV-Viren, usw.
Anschließend wird eine Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke durchgeführt.
Die Untersuchung kann mit einer Ultraschalluntersuchung abgeschlossen werden, um das Vorhandensein von gutartigen Gebärmutter-Tumoren wie Myomen, endometrialen Polypen oder Zysten und/oder Adnex-Tumoren an den Eierstöcken . Viel wichtige sind bösartige Tumore, so genannte Karzinome, auszuschließen.
Anschließend wird eine Brustuntersuchung durchgeführt, um die häufigste Krebsart bei Frauen, den Brustkrebs, auszuschließen. Nach der Untersuchung kann bei Bedarf ein Ultraschall der Brust oder eine Mammographie durchgeführt werden. Wenn ein Knoten in der Brust entdeckt wird, kann er fast direkt darauf hinweisen, ob der Verdacht besteht, dass der Knoten nicht bösartig ist. In diesem Fall muss eine diagnostische Biopsie durchgeführt werden.
